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«moralisch defekt»

Pauline Schwarz zwischen Psychiatrie
und Gefängnis

von Lisbeth Herger

Erscheint im Oktober

Vernissage
Freitag, 30. Oktober 2020, 18.30 Uhr
Volkshaus Zürich, Weisser Saal, Anmeldung erforderlich > PDF

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Pauline Schwarz (1918–1982) wuchs in ärmlichen Verhältnissen in der Ostschweiz auf. Das Schicksal der Dienstmagd, die früh heiratete und mehrmals Mutter wurde, schien vorgezeichnet. Doch sie zeigte sich widerständig, lehnte sich gegen den Willen ihrer verschiedenen Ehemänner auf und versuchte sich mit kleinen Diebstählen und Betrügereien etwas Wohlstand zu erschleichen. Gefängnis und psychiatrische Untersuchungen waren die Folge, denn ihr Verhalten entsprach nicht dem Rollenbild jener Zeit. Im Gutachten der Zürcher Klinik Burghölzli von 1942 wurde sie als «moralisch defekt» bezeichnet.

Lisbeth Herger sichtete die ausgezeichnete Quellenlage in Form von psychiatrischen Gutachten, Gerichtsurteilen, Vormundschaftsakten und Scheidungspapieren. Packend schildert sie das Leben einer Frau aus der Unterschicht und legt den Finger auf die patriarchalen Vorurteile von Psychiatern und Richtern.

 

 

Lebenslänglich

Briefwechsel zweier Heimkinder
von Lisbeth Herger
Erscheint Oktober 2018

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Lesungen

Freitag , 15. November 2019, 19.00
aus: Lebenslänglich. Briefwechsel zweier Heimkinder.
Altstätten, St. Gallen, Museum Prestegg

Freitag , 29. November 2019, 19.00 
aus: Lebenslänglich. Briefwechsel zweier Heimkinder.
Siedlung Tiefenbrunnen, Gemeinschaftsraum, Seefeldstrasse Zürich

Freitag, 28. September 2018 um 19.00 Uhr: 
Buchvernissage: Lebenslänglich
Lesung und Buchpräsentation mit einer Einführung durch Sergio Devecchi
Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, Gelber Saal  

Freitag, 26. Oktober 2018 um 19.00 Uhr: 
Lebenslänglich
Lesung im Rahmen von «Zürich liest»
Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich 

17. Februar 2019 um 11.00:
Lebenslänglich
Matinée im Literaturhaus Bodman-Haus, Gottlieben

20. März 2019 um 18.00:
Lebenslänglich
Lesung und Gespräch im Staatsarchiv St. Gallen